Gestaltung von Lebensraum

L(i)ebenswert in die Zukunft


Wir verbessern den Tourismus!

Tourismus heißt für uns eine ganzheitliche Attraktivitätssteigerung des Gemeindegebietes. Die Ausweisung neuer und zertifizierter Wanderwege – wo immer möglich mit gastronomischer Anbindung – wird ebenso ein Teil eines zu erstellenden Zukunftskonzeptes sein, wie auch die Entwicklung von Aufenthalts- und Verweilräumen. Dieses Zukunftskonzept kann nur interkommunal mit den anderen Wittgensteiner Kommunen aufgestellt werden. Was unseren Gästen gefällt, ist auch ein Gewinn für diejenigen, die hier zuhause sind.


Wir schaffen Wohnraum!

Mit Blick auf die begrenzte Flächenverfügbarkeit müssen intelligente und flächensparende Wohnformen an Bedeutung gewinnen. Barrierefreies Bauen soll dabei selbstverständlich werden. Nach dem Erfolg des Neubaugebietes im Ederfeld (Roger-Drapie-Straße) unterstützen wir die Ausweisung eines neuen Baugebietes. Dabei soll es nach wie vor auch möglich sein, in den Dörfern der Gemeinde sein Eigenheim zu errichten. Mit diesen Maßnahmen wollen wir dem demografischen Wandel entgegenwirken.


Wir zum Thema Grundschule:

Die Grundschule ist seit vielen Jahren ein Aushängeschild der Gemeinde Erndtebrück. Und es zeigt sich zusehends, dass nach Einführung der Offenen Ganztagsschule (OGS) und der schrittweisen Realisierung der Inklusion (Kinder mit und ohne Behinderung lernen zusammen) die altehrwürdige Schule in der Schulstraße an das Ende ihrer Kapazitäten und ihrer Möglichkeiten (Stichwort: Barrierefreiheit) gekommen ist.

 

Demgegenüber steht am Hachenberg ein weitläufiges Schulgebäude, in dem bis vor wenigen Jahren die Hauptschule untergebracht war, leer und wird nicht genutzt. 20.000 Quadratmeter Gesamtfläche an der ehemaligen Hauptschule, während der derzeitige Grundschulstandort auf 4.000 Quadratmeter Gesamtfläche kommt. Die Entscheidung darüber, einen Schulstandortwechsel vorzunehmen, bedurfte daher einer neutralen Untersuchung, die wir als Fraktion beantragt hatten und die dann von Prof. Dr.-Ing. Mathias Wirths (Uni Siegen) vorgenommen wurde.

 

Die Fakten stehen nunmehr seit Ende Juni 2020 fest: Der Umzug der Grundschule in die ehemalige Hauptschule würde eine Investition in das Gebäude in Höhe von 4,8 Mio. Euro erforderlich machen – inklusive des Baus einer Verbindung zwischen den beiden zur Dreifachturnhalle gerichteten Gebäudetrakten. Ein Verbleib und die damit verbundenen Maßnahmen am derzeitigen Grundschulstandort wären laut Gutachter rund 1,1 Mio. Euro teurer und somit nur die zweitbeste Option.